Amateurfunk bedeutet, Kontakt mit Menschen aus aller Welt zu haben. Das mag zwar über Skipe auch klappen, ist aber wesentlich wenger reizvoll.

Lizensiert bin ich seit 1971, meine Frau hat etwa 10 Jahre später die Lizenz erworben. Aus einer gemieten Wohnung war Funk nicht leicht zu realisieren. Etwa 1978 kam der Funk aus den Fahrzeugen auf 2m, bald darauf erwarb ich den ersten 2m Tranceiver, einen Semco Terzo Digital. Der spielt immer noch und dessen Empfindlichkeit stellt alle anderen Geräten in den Schatten. 

Im eigenen Haus kämm bald eine Antenne auf das Dach. Zwar konnte ich das leicht rechnen, aber es war doch etwas windiger als angenommen. Bananen auf dem Dach sehen nicht so toll aus. So kam kam dann eine stabilere 2m-Yagi-Antenne auf das Dach. Die Zeit für den Amateurfunk war aber begrenzt und nur ab und zu im Urlaub gab es SSM auf 2m, die Antenne eine HB9CV auf einem Besenstil.

Im Laufe der Zeit kamen einige andere Funkgeräte dazu, auch eine KW-Station, nachdem auch für die C-Lizenzen die Kurzwelle freigegeben wurde. Mit der Erneuerung der Antennen auf dem Dach wurden wir auch auf 70 cm QRV. mit einem Transverter  dann auch auf 23 cm. 13 cm kam durch Oskar100 über einen Transporter dazu, aber die Antenne zeigt fest zu Es'hail. 

Dennoch gibt es hier viel Neues. Oskar 100 hat der Technik eine gewaltigen Anstoß gegeben. Ein Erfahrungsbericht folgt hier später.

 

Ein Polizist klingelt an der Haustür.

"Guten Tag, Frau Sender, stimmt es, dass ihr Mann Amateurfunker ist?"

"Ja, das stimmt. Ist das etwa verboten?"

"Nein, eigentlich nicht. Aber eben ist die gesamte NATO-Flotte ausgelaufen."